Thailands Natur

Thailands Natur

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Khao Sok, der schönste Nationalpark Thailands.

Selbst bei einem kurzen Aufenthalt in Thailand ist es möglich, zwei enorm beeindruckende Naturwunder zu erleben – den Regenwald und die Korallenriffe. Bei beiden begegnet einem die lebendige Natur in ihrer farbenprächtigsten und fantastischsten Form.

Khao Lak – zwischen Dschungel und Riff

Khao Lak is the perfect base for day trips to close by paradise islands such as Ko Ta Chai.
Das wunderschöne Khao Lak empfiehlt sich als Standort für Tagesausflüge zu nahen Paradiesinseln wie z.B. Ko Tachai.

Um in Thailand Ausflüge zu Korallenriffen und Regenwäldern zu kombinieren, eignet sich am besten der naturnahe Badeort Khao Lak.

Khao Lak liegt in bequemer Nähe zu den Ko Similian Inseln, Thailands herrausragenstem Tauchgebiet und dem Khao Sok Nationalpark, dem majestätischen Regenwaldgebiet des Landes.

Lesen Sie mehr: Tauchen in Thailand

Die Inseln von Ko Similian kann man für Tauch- oder Schnorchelausflüge entweder als Tagesausflug oder über mehrere Tage auf einem Liveaboardausflug besuchen. Die einsamen Inseln von Ko Similian sind mit unberührtem Dschungel bedeckt und von Korallenriffen umgeben, in denen sich das Leben tummelt.

Nur eine Stunde von Khao Lak entfernt liegt der beeindruckende Khao Sok National Park. Khao Sok ist das größte geschützte Regenwaldgebiet Thailands. Wandern kann man hier ganz für sich auf den gut gekennzeichneten Wegen oder mit einer geführten Tour. Sehr zu empfehlen sind auch Kayaktouren auf dem See, umgeben von majestätischen Kalksteinfelsen.

Schon auf einem Tagesausflug bekommt man einen guten Eindruck vom Regenwald. Um Khao Sok richtig zu genießen empfiehlt sich jedoch ein Ausflug über mehrere Tage.

 

 

Thailand rainforest
Der Khao Sok Nationalpark mit seinen atemberaubend schönen Regenwäldern und Kalksteinformationen.

Ein weiterer unvergesslicher Ausflug, der bequem innerhalb eines Tages von Khao Lak zu machen ist, geht in die Phang-Nga Bay. Diese beeindruckende Landschaft von Kalksteininseln ist als Kulisse der Abenteuer von James Bond bekannt geworden. Am besten genießt man die Szenerie der Phang-Nga Bay auf einer Kayaktour, die einen durch die labyrinthartigen Mangrovenwälder und fantastischen Kalksteininseln führt.

 

Phang-Nga Bay
Die berühmte Phang-Nga Bay mit ihren märchenhaften Kalksteininseln.

Die mystischen Landschaften von Krabi

Krabi ist ein weiterer Ort, an dem man die Naturwunder Thailands genießen kann. Die Kalksteinlandschaften Krabis wirken wie aus einer anderen Welt und eignen sich hervorragend, um zu klettern oder zahllose Höhlen zu erforschen, die voll von Stalaktiten, Stalagmiten und sehr alten Felszeichnungen sind. Man kann in Krabi auch mit dem Kayak durch Mangrovenwälder paddeln oder in heißen Quellen baden.

Ganz in der Nähe gibt es den Tieflandregenwald Khao Nor Churchi, der allerdings kleiner als Khao Sok ist.

Keine einfache Wahl zwischen Khao Lak und Krabi! Krabi ist als Reiseziel um einiges frequentierter, dafür mit unvergesslichen Kalksteinlandschaften gesegnet. Khao Lak bietet ruhigere Strände und bessere Tauchspots. Lesen Sie mehr: Krabi vs. Khao Lak.

Khao Yai – Bei den wilden Tieren

 

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Im Khao Yai Nationalpark kann man auf nächtlichen Safaritouren wilde Elefanten beobachten.

Möchte man wilde Tiere sehen, ist der beste Ort dafür der Khao Yai National Park. Er liegt drei Stunden von Bangkok entfernt und bietet als Thailands ältester Nationalpark eine landschaftliche Vielfalt, die von immergrünem Urwald bis hin zu Savanne reicht.

Die Tierwelt von Khao Yai lässt sich einfach durch Jeepsafaris erkunden, die nachmittags oder abends beginnen. Da sich die Tiere nicht vor den Jeeps fürchten, ist es beinahe garantiert, wilde Elefanten, riesige Gaur-Ochsen und viele andere Wildtiere zu sehen.

Ganz besonders eignet sich Khao Yai, um wilde Gibbons zu beobachten. Das Greenleaf Guesthouse organisiert Wandertouren im Morgengrauen, die von einem Guide geführt werden, der sich darauf spezialisiert hat, Gibbons aufzuspüren. Der Anblick der langarmigen Affen, während sie sich in den Baumkronen des Dschungels von Ast zu Ast schwingen ist unvergesslich!

 

Wandern in Nordthailand

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In ganz Südostasien gibt es kaum einen Wasserfall, der so beeindruckend ist wie der Thi Lo Su nahe Umphang.

Nordthailands Berge sind ein sehr beliebtes Ziel für Wanderreisen. Die gemächlichen Touren erstrecken sich häufig über mehrere Tage und vereinen Wandern, Fahrten mit Bambusflößen und Elefantenritte. Die Nächte verbringt man hierbei in den exotischen Dörfern der Bergstämme. Die Wanderausflüge geschehen in einem gemächlichen Tempo, so dass niemand über die Konstitution eines Sportlers verfügen muss, um daran teilzunehmen.

Man wandert hierbei kaum durch raue Wildnis, sondern durch erschlossene Landschaften. Auch sollte man wissen, dass es im Norden Thailands keine echten Regenwälder gibt – auch wenn Reisebroschüren und Schlepper gern das Gegenteil behaupten. Stattdessen begegnet man hier Dschungeln aus Bambus und immergrünen Wäldern.

 

 

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Thailands Bergstämme sind nicht mehr so exotisch wie man es vielleicht erwartet.

Die beliebtesten Reiseziele sind Chiang Mai, Chiang Rai und Pai. Sie sollten jedoch beachten, dass Nordthailand touristisch gut erschlossen ist. Meistens sind Dörfer der Bergstämme, die üblicherweise auf dem Reiseprogramm stehen, weit weniger exotisch als man es sich vielleicht wünscht und ihre Bewohner sind Massen an Touristen gewöhnt.

Möchte man sich auf weniger ausgetretenen Pfaden bewegen, empfiehlt sich Umphang nahe der Grenze zu Birma. Die Landschaften sind hier einfach fantastisch, die Wälder dichter und die Dörfer abgeschiedener als irgendwo sonst in Nordthailand.

 

 

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