Thailand für Abenteurer

Khao-Yai-national-park
Der Nationalpark Khao Yai, hervorragend geeignet für Dschungelabenteuer.

Sie sind ein Aktivurlauber, auf der Suche nach rasanten und ungewöhnlichen Erfahrungen? Suchen Sie eher die unberührten Pfade?

Diese Art zu reisen, kann man direkt in Bangkok beginnen. Hier lassen sich sagenumwobene Tempel finden, Märkte mit allerlei geheimnisvollen Gegenständen und verlassene Wolkenkratzer, von denen man sagt, es würde in ihnen spuken.

Schon die Fortbewegung in Bangkok kann ein Abenteuer für sich sein, denn die Hauptstadt Thailands bietet einige der verrücktesten öffentlichen Verkehrsmittel der Welt: Springen sie z.B. einfach auf eines der Motorrad-Taxis und genießen Sie eine Fahrt voller Adrenalin im Zickzack durch und gegen den Verkehr der Metropole.

Von Bangkok aus kann man entweder in die Bergregionen Nordthailands oder zu den Inseln und Regenwäldern im Süden weiterreisen.

Lesen Sie mehr: Die seltsamsten Orte in Bangkok.

Chao Mae Tubtim
Der seltsame Schrein Chao Mae Tubtim in Bangkok.

Abenteuer in Nord-Thailand

Die beste Art Thailands Norden zu erkunden besteht darin, ein Motorrad zu mieten und auf sich selbst gestellt einen Roadtrip zu unternehmen. Auf den kurvigen Bergstraßen zu fahren, ist der reine Genuss. Sie sind wenig befahren und befinden sich doch in bestem Zustand. Hier begegnen einem nicht nur beeindruckende Landschaften und geheimnisvolle Tempel (in der nördlichen Region des Landes befinden sich einige der ungewöhnlichsten Tempel Thailands), sondern mit etwas Glück sogar die Gelegenheit Wandermönche zu treffen.

Der beste Ausgangspunkt für eine Motorrad-Expedition ist Chiang Mai. In der größten und lebendigsten Stadt Nordthailands gibt es hervorragende Möglichkeiten, um Motorräder auszuleihen. Auch das Nachtleben der Stadt ist sehenswert. Von Chiang Mai aus lässt sich jeder Ort im Norden gut erreichen.

Die perfekte Rundfahrt ist der Mae Hong Son Loop. Er führt von Chiang Mai über die Spitze des Doi Inthanon, Thailands höchstem Berg, geht weiter in das gemächliche Mae Hong Son und danach in die Party-Stadt Pai, bevor sie wieder in Chiang Mai endet. Diese Tour kann man bequem in vier Tagen bewältigen.

Für einen weiteren empfehlenswerten Ausflug bieten sich die Straßen rund um Chiang Rai an, der nördlichsten Stadt Thailands. Das Highlight hierbei bildet sicherlich der Phu Chi Fa: „der Gipfel, der den Himmel berührt“.

Wie verhält es sich mit den exotischen Bergvölkern, der wohl bekanntesten Attraktion Nordthailands?

Das Wandern in den Gebieten der Stammesdörfer ist sehr populär und mittlerweile auch sehr touristisch. Man sollte kein ausgefallenes Abenteuer hiervon erwarten. Wenn man an einer authentischen Erfahrung mit einem der Bergvölker interessiert ist, sollte man besser die entlegenen Teile Myanmars oder Laos aufsuchen.

 

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Auch bei den Bergvölkern geht es nicht mehr ohne Smartphone.

Auf eine spannende Art lässt sich die Grenze nach Myanmar (auch als Burma bekannt) überschreiten, wenn man den Landweg über die thailändische Stadt Mae Sot wählt. Offiziell war die Grenze nur im Jahr 2013 geöffnet. Mae Sot zeigt sich als aufregende Grenzstadt, voller Schmuggler und Karen-Rebellen, die sich nach wie vor mit dem burmesischen Militär jenseits der Grenzlinie Gefechte liefern.

Ein kleiner Abstecher führt von Mae Sot aus nach Umphang. Hier befindet sich der Tee Lor Su, der imposanteste Wasserfall Südostasiens. Das ansehnliche und wenig besuchte Umphang empfiehlt sich ebenfalls für Wanderungen zu den Dörfern der Karen, falls man nicht plant nach Myanmar zu reisen.

Auf dem Weg nach Mae Sot sollte man die atmosphärischen Ruinen von Sukhotai, der Wiege der Thai-Kultur besuchen. Es ist ein reizender und überraschend wenig besuchter Ort, an dem sich einige der besten Gästehäuser Thailands zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis finden lassen. Besonders am späten Nachmittag und am frühen Morgen hat man die Ruinen der einst atemberaubenden Stadt ganz für sich allein.

 

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Die atmosphärische Ruinenstadt Sukhothai.

Zu den Korallenriffen und Regenwäldern Südthailands

Obwohl man es immer wieder in den Touristenbroschüren liest: es gibt in den nördlichen Regionen Thailands keine Regenwälder. Alles was dort vorhanden ist sind immergrüne Wälder, von denen nicht wenige durch illegalen Holzeinschlag und Brandrodung starke Schäden erlitten haben.

Um tatsächliche Regenwälder zu erkunden, muss man nach Südthailand gehen. Dort findet man herrliche Wälder wie den atemberaubend schönen Khao Sok National Park. Streng geschützt, hat der Nationalpark ein gut ausgebautes System von Wanderwegen. So kann man ihn entweder für sich allein erkunden oder mit einem Führer auf einem mehrtägigen Abenteuer tief in das Herz des Dschungels an die Orte gelangen, an denen sich sogar Tiger versteckt halten.

 

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Der Khao Sok National Park mit seinen fantastischen Regenwäldern und Kalksteinfelsen.

In der Nähe von Khao Sok liegen einige der schönsten Korallenriffe Thailands. Zwei Möglichkeiten bieten sich besonders an: entweder Ko Similan oder Ko Surin. Beides sind wunderschöne und einsame Archipele, weit vor der Küste. Ersteres eignet sich besonders für Liveaboard-Ausflüge (Tauchsafaris), auf denen man wunderbar Gerätetauchen und Schnorcheln kann. Ko Surin ist hervorragend geeignet für Camping und Schnorcheltauchen.

 

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Das kristallklare Meer um Ko Similan.

Thailands verborgene Strand-Refugien

Wenn einem der Sinn eher danach steht, den Strand zu genießen, ist Ko Phayam eine gute Möglichkeit jenseits der ausgetretenen Pfade. Es ist eine wunderschöne Insel nahe dem Mergui Archipel Myanmars. Ko Phayam ist immer noch relativ unbekannt, auch wenn inzwischen mehr und mehr Besucher hier einen ruhigen Erholungsort suchen.

Eine weitere tolle Gelegenheit für Reisende mit Abenteuerlust bietet ein Insel-Hopping entlang der thailändischen Küstenlinie der malerischen Andamanensee. Man kann so die gesamte Strecke von Phuket (mit dem internationalen Flughafen) bis Ko Lipe von Insel zu Insel bereisen. Abschließen könnte man diese Reise mit Camping auf der Insel Ko Adang, die auch einer der geeignetsten Orte Thailands für das Schnorcheltauchen ist.

Auf der Strecke befindet sich ebenfalls die wunderschöne Insel Ko Bulon Lee, als wirkliches Inselparadies eines der bestgehüteten Geheimnisse Thailands.

 

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Vom Strand auf Koh Phayam kann man das burmesische Mergui Archipel sehen.

Reisen durch den Isaan

Möchte man am liebsten völlig abseits der Touristenrouten bleiben, sollte man in den Nordosten Thailands, den Isaan reisen. Die Fläche des Isaan macht fast ein Drittel des gesamten Landes aus, dennoch kommen dorthin so gut wie gar keine Touristen.

Was der landumgebenen Region an Stränden und Sehenswürdigkeiten fehlt, macht sie an Atmosphäre wieder wett. Hier begegnet einem der Reiz des unverfälschten ländlichen Thailands.

Zu den Highlights des Isaan zählen der prächtige Nationalpark Khao Yai und der Mekong. Zudem gibt es hier während des Sommers einige besondere lokale Festivals wie das „Bun Bang Fai Rocket Festival“.

 

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Strände nahe Bangkok

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